WARUM SIND LEITPLANKEN AUS STAHL
DIE BESSERE ALTERNATIVE

Modernisierung für den Mittelstreifen

Stahlschutzplanken retten Leben, weil sie nachgeben, die Energie des Anpralls aufnehmen und die Fahrzeuginsassen so schützen. Doch wie sieht es bei der Durchbruchsicherheit von Autobahn-Mittelstreifen aus? Die Leitplanke soll schützen. Dazu gehört es auch schwere Fahrzeuge aufzuhalten – insbesondere in der Mitte der Autobahn – um so zu verhindern, dass sie in den Gegenverkehr geraten. Doch tragischerweise kommt es zu Unfällen, bei denen Leitplanken mit der niedrigen Aufhaltestufe H1 verbaut sind. Diese H1-Leitplanken halten schweren Lastwagen nicht stand.

Fortschrittlicher Schutz
Bereits seit 2009 sind stabilere Schutzsysteme mit der Aufhaltestufe H2 durch die „Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme (RPS 2009)" des Bundes vorgeschrieben. Passive Schutzsysteme vom Typ H2 müssen so konstruiert sein, dass sie einen 13-Tonnen-Bus mit Tempo 70 aufhalten. Wo es eine erhöhte Abkomm-Wahrscheinlichkeit von Lkw bei einem hohen Schwerverkehrsanteil gibt, ist die höhere Aufhaltestufe H4b vorgesehen. Stahlschutzplanken dieser letzteren Aufhaltestufe, wie die moderne Super-Rail, halten sogar einen 38-Tonner in einem Winkel von 20 Grad und mit Tempo 65 km/h sicher auf. Beim Anprall verformt sich das Schutzsystem und leitet das Fahrzeug um. In der Praxis haben sich diese fortschrittlichen Stahlschutzplanken bereits bewährt, sogar bei 40-Tonnern und einer deutlich höheren Geschwindigkeit. Im Gegensatz dazu besteht bei Betonwänden systembedingt die Gefahr des Aufsteigens und Überrollens, gerade auch bei LKW.

Um die Autobahnen sicherer zu machen, muss das Ziel der Einsatz von zuverlässigen Schutzsystemen wie der Super-Rail sein. Hierbei sind sich auch die Fachleute einig, dass H2-Betonwände, selbst mit Erdhinterfüllung, nicht an das Aufhaltevermögen eines Schutzsystems heranreichen, das H4b getestet wurde. Alte Systeme mit der Aufhaltestufe H1 sollten also dringend gegen moderne, sichere ersetzt werden.

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