WARUM SIND LEITPLANKEN AUS STAHL
DIE BESSERE ALTERNATIVE

Stau und Aquaplaning durch starre Wände

Jeder Stau ist einer zuviel. Wartungsanfällige Wände an der Autobahn sorgen laut Meinung von Experten aus Praxis und Forschung für zusätzliche Staus, die eigentlich unnötig sind. Und dies ist schon seit Jahren bekannt, wie ein Beitrag der Rheinischen Post vom 22.08.2008 deutlich macht. Hier erklärt ein Sprecher der Autobahnmeisterei Ratingen, dass sich an den Wänden vermehrt Schmutz sammelt und so die Entwässerung gefährdet. In einigen Bereichen der A 40 müsse deshalb mehrmals die Woche gekehrt werden. Dadurch werden vermeidbare Staus verursacht.

Wenn starker Regen wegen verstopften Entwässerungen nicht ablaufen kann, erhöht sich die Gefahr von Aquaplaning. Bei Leitplanken aus Stahl versickert das Wasser dagegen ungehindert vor und hinter dem Schutzsystem. Zudem werden Straßen, an deren Seite Leitplankensysteme stehen, schneller durch den Verkehr trocken gefahren. Denn das Spritzwasser läuft nicht zurück auf die Straße, wie bei geschlossenen Systemen.

Bei einem Unfall sind Stahlleitplanken eindeutig sicherer. Dies wird durch die Wissenschaft bestätigt. Im besagten Artikel der Rheinischen Post erläutert Michael Schreckenberg, Leiter des Instituts für Physik von Transport und Verkehr der Universität Duisburg-Essen, dass Stahl bei einem Aufprall mehr Energie aufnehmen kann als starre Wände und deshalb eindeutig sicherer ist. Der Stau-Experte weist in dem Nachrichtentext außerdem auf den sogenannten „Tunnel-Effekt“ hin: „Die Wände lösen Ängste aus. Das kann den Verkehrsfluss hemmen.“

Trotz dieser eindeutigen Bewertungen werden immer noch vermehrt Stahlschutzplanken durch starre Wände ersetzt. Deshalb ist dieser ältere Beitrag der Rheinischen Post leider aktueller denn je. Hier geht es direkt zum Artikel.

Es muss dringend ein Umdenken stattfinden. Für mehr Verkehrssicherheit und weniger Staus!

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